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Erfolg im Homeoffice

Warum Teams effizient miteinander arbeiten können, auch von zuhause aus.

Fast drei Viertel aller Beschäftigten wünschen sich auch im Jahr 2024 hybrides Arbeiten, am liebsten mehr als zwei Tage in der Woche von zu Hause aus. Führungskräfte gehen deutlich mehr als Mitarbeitende davon aus, dass dabei die Kommunikation im Team leidet, die Identifikation der Mitarbeitenden mit der Organisation geringer ist und es schwieriger ist, effiziente Prozesse zu organisieren. Dies sind die Ergebnisse der Konstanzer Homeoffice-Studie vom Mai 2024, einer Langzeitstudie mit 1.023 Erwerbstätigen.

Wenn ich als Berater von außen hineinschaue, sehe ich sowohl das eine als auch das andere. Der Unterschied? Gelungene Kommunikation. Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich um ein Miteinander im Team bemühen, die gemeinsam Produktivität vorantreiben und effiziente digitale Prozesse nicht nur haben, sondern auch leben – da funktioniert’s. Wo aber Vertrauen mangelt, wo man sich nicht regelmäßig trifft, wo man wichtige Themen nicht anspricht oder es an klaren Zielen und Regeln mangelt, dort ist Frustration vorprogrammiert. Effizienz und Ergebnis werden dort nicht stimmen.

Ich persönlich bin traurig, dass ich in der Kaffeeküche zuhause niemanden antreffe. Deswegen muss aber meine Identifikation mit der Sache oder dem Team nicht abnehmen. Ich investiere dafür Zeit in Zusammenhalt. Formate, Möglichkeiten und Themen gibt es genug.

Ein für mich erstaunliches Ergebnis der Studie: Dort, wo die Präsenzpflicht wieder eingeführt wurde, ist die emotionale Erschöpfung der Mitarbeitenden sehr viel höher als bei Unternehmen ohne Präsenzpflicht (38 Prozent zu 21 Prozent). Ohne die Gründe näher zu kennen, warum Menschen in der Studie dies sagten: Gegen den dezidierten Willen der Beschäftigten zu handeln, ist mit Sicherheit ein Faktor. Die Menschen wollen Homeoffice, also sollten sie es auch bekommen können. Denn Erfolg im Homeoffice ist möglich!

Wollen Sie mehr über Veränderungskommunikation wissen? Ich freue mich auf Ihren Anruf!

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Wenn Sie mögen, lesen Sie weiter, was ich im Jahr 2021 über das Thema geschrieben habe. Damals saßen wir gerade mehr als ein Jahr dauerhaft zuhause.

August 2021

Homeoffice, ja oder nein?

Houston, wir haben ein Problem: Führungskräfte wollen ihre Mitarbeitenden zurück ins Büro holen, diese wollen gerne und vermehrt zu Hause arbeiten.

Eine Studie von McKinsey bietet Zahlen: Nach der Pandemie wollen 52 Prozent der Verantwortlichen auf C-Level ihre Mitarbeitenden gerne vier Tage und mehr im Büro sehen, 36 Prozent votieren für 3 Tage, 12 Prozent für zwei Tage. Genau umgekehrt bei den Arbeitnehmer*innen: Nur 37 Prozent wollen wieder Fulltime ins Büro, 52 Prozent hybrid arbeiten, 11 Prozent gerne nur noch von zuhause.

Die Home-Office Welt ist natürlich nicht nur rosig, so rekapituliert auch die Studie. Arbeit zuhause unter dem Stress einer Pandemie führe auch zu Ermüdung, Schwierigkeiten bei der Trennung von der Arbeit, einer Verschlechterung der sozialen Netzwerke und einer Schwächung des Zugehörigkeitsgefühls.

Wenn sich die Organisation für mehr Home-Office entscheidet muss klar sein: Es wird eine Veränderung der Kultur mit sich bringen und das geht nicht von heute auf morgen. Führungskräfte müssen hinhören und ein tiefes Verständnis für Mitarbeitenden entwickeln. Alle müssen Ausprobieren und aus den Ergebnissen lernen. Wenn nicht, so die Autoren der Studie, entsteht aus der Entfremdung zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften das Risiko einer hohen Fluktuation. Hier geht`s zur Studie.